Änderungen Präventionsleitfaden

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Ab 01. Oktober 2020 prüft die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) die Anbieterqualifikation nach neuen Kriterien. Statt des beruflichen Abschlusses gilt es dann für Kursleiter/ -innen von Präventionsangeboten bestimmte Mindeststandards nachzuweisen.
Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Änderungen in Kurzform zusammengefasst.




Bis zum 30. September 2020 genügt für die Zertifizierung die Vorlage der Berufs- bzw. Studienurkunde sowie das Zertifikat über die entsprechende Zusatzqualifikation.

Anbieterqualifikation bis zum 30.09.2020

Bestandsschutz für bisher zertifizierte Anbieter

„Alle am 30. September 2020 zur Anbieterqualifikation im jeweiligen Handlungsfeld bzw. Präventionsprinzip anerkannten Anbieterinnen und Anbieter (Kursleitende) erhalten für die Zukunft Bestandsschutz […].“

(Leitfaden Prävention Handlungsfelder und Kriterien nach § 20 Abs. 2 SGB V [...] vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 1. Oktober 2018, S. 53)

Mit dem Bestandsschutz ist die dauerhafte Anerkennung einer Qualifikation eines Kursleiters/einer Kursleiterin für das jeweilige Präventionsprinzip gesichert. Wenn Sie also die notwenigen Qualifikationen vorweisen können und/oder in Zukunft gerne Präventionskurse anbieten wollen, empfehlen wir dringend:

Lassen Sie sich noch bis zum 30. September 2020 für Ihren gewünschten Präventionskurs zertifizieren und genießen Sie Bestandsschutz!


Änderungen ab 01.Oktober 2020

Zur Durchführung entsprechender Maßnahmen kommen ab 01. Oktober 2020 nur Fachkräfte mit einem staatlich anerkannten Berufs- oder Studienabschluss in Frage, welche eine Einweisung in das durchzuführende Programm und entsprechende Mindeststandards nachweisen können. Eine Auflistung der geforderten Mindestandards haben wir am Ende der Seite für Sie als Download zusammengestellt. Der Nachweis dieser Mindeststandards erfolgt über ein aufwändiges Antragsverfahren. Hierbei müssen detaillierte Ausbildungsnachweise vorlegt werden, die Auskunft über die Umfänge und die vermittelten Inhalte der Berufsausbildung bzw. des Studiums geben. Insofern vorhanden, kann dies in der Regel über die Vorlage von Modulhandbüchern, Ausbildungscurricula bzw. Studien- oder Prüfungsordnungen erfolgen.

Anbieterqualifikation ab 01.10.2020

Die geforderten Mindeststandards können alternativ auch über eine nicht-formale Ausbildung an einer privaten Institution erworben werden. Je nach Handlungsfeld und Präventionsprinizp muss die Ausbildung dann mindestens von einjähriger* bzw. zweijähriger** Dauer sein.

* Präventionsprinzip: Reduzierung von Bewegungsmangel
** Präventionsprinzip: Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Programme

Anbieterqualifikation ab 01.10.2020

Überblick über die geforderten Mindeststandards zur Anbieterqualifikation ab 01.10.2020


Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen rund um die Zertifizierung oder die Änderungen im Präventionsleitfaden zu kontaktieren.
Wir beraten Sie gern.